1. Testwochenende

Unser erstes Testwochende liegt hinter uns. Ich muss sagen: Chapeau!! Es waren wirklich nur kleine Dinge, die ich vergessen hatte oder die nicht funktionierten. Alles in allem war es *fast* perfekt.

Freitag am späten Nachmittag ging es los in Richtung Heimbach in der schönen Eifel.

Foto. T.Braff
Vorbei an den Bergen wie Laurensberg oder Bardenberg *lach* Die Fahrt war kurzweilig und unkompliziert.
Auf dem Platz angekommen war ich überrascht, wie freundlich die Dame an der Rezeption war. Denn laut den Rezessionen im Internet kam sie ja nicht so gut weg. Aber uns gegenüber war sie höflich und nett, wenngleich sie auch sehr trickreich war. Denn sie verwickelte uns in ein Gespräch über den EU Ausstieg der Tommys und zog so blitzschnell ohne ein Wort zu sagen meinen Personalausweis ein. Ganz schön clever.
Wir fuhren ziemlich weit über den großen Platz bis ganz zum Ende des riesigen Areals, dort stand schon ein Großteil der Facebookgruppe aufgebaut. Wir waren noch beim Abkoppeln als ich schon freundlich von 2 Damen begrüsst wurde und es wurde sich von männlicher Seite erkundigt, ob wir Hilfe bräuchten. Allein für diesen netten Empfang liebe ich die Gruppe nun noch mehr als schon zuvor.
Foto T.Braff
Der Besitzer des Platzes kam um den Strom anzuklemmen, wir bauten das Zelt auf und gingen dann endlich mal zum Gruppencamp um HALLO zu sagen. Wir wurden mehr als freundlich empfangen und lernten wirklich nur nette Leute kennen. Wir wurden wie alte Bekannte aufgenommen und fühlten uns sehr wohl in der Gruppe.



Wir standen absichtlich etwas abseits der Gruppe, da wir aus medizinischen Gründen immer eine Steckdose in der Nähe brauchen und die Stromversorgung gewährleistet sein muss. Daher schlugen wir gleich neben dem Stromkasten unsere Zelte auf. Das allerdings erwies sich für uns als etwas lästig, da wir von Freitag bis Sonntag ständig mit unseren Gartenmöbeln zum Camp geschleppt sind *lach* Aber nun gut. So schlimm wars nun auch nicht.
Da unser Tag schon um 4h morgens begonnen hatte, waren wir müde und gingen früh zu Bett. Die erste Nacht im Wohnwagen war angenehm und leider auch recht kühl. Es klingt paradox, aber Ende Juni haben wir tatsächlich die Heizung anmachen müssen. Traurig, aber wahr.



Samstag morgen war ich mit dem Hund, da wars noch trocken. Aber schon kurze Zeit später fing es an zu regnen und es regnete, und regnete und regnete...bis 20h abends. Ununterbrochen. Gegen Mittag wollten wir noch rasch etwas im Dorf besorgen, was uns aber nicht möglich war, da auf dem Platz Mittagsruhe herrschte und wir den Platz nicht mit dem Wagen verlassen durften. Zu Fuss wars zu weit und vor allem zu nass. So schlugen wir die Zeit tot bis 15h und fuhren dann rasch ins Dorf. Dies führte leider dazu, dass wir die "Zitronenhochzeit" vor dem Kaffeeklatsch der Facebookgruppe verpassten. Super super schade. Ich wäre gerne dabei gewesen.
Nach dem Kaffeetrinken habe ich mich etwas ausgeruht und später haben wir dann gegrillt. Aus gesundheitlichen Gründen ohne Gruppe, da das nasskalte Wetter uns leider einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht hat. Später waren wir dann noch Marshmellows grillen und hatten einen netten Abend mit den neuen Bekanntschaften.

 Sonntag morgen strahlte die Sonne vom Himmel und alle waren traurig, dass es am Vortag so dermaßen geregnet hatte und die Aktivitäten alle in einen Pavillion verlegt werden mussten. Platz ist in der kleinsten Hütte, aber es wäre wirklich schöner gewesen ohne Regen.
Nach dem Frühstück haben wir dann in Ruhe eingepackt und gegen Mittag sind wir dann nach großer Verabschiedung abgereist. Auch wenn wir uns nicht so 100% einbringen konnten (was wirklich schade war), so haben wir doch schöne, neue Freundschaften knüpfen können und uns gefreut, dass aus Profilfotos Gesichter wurden.
Beim Auschecken wunderten wir uns noch über die hohen Strompreise auf dem Platz, da komm ich mir bis heute nicht drüber. 
Wir fuhren gemütlich nach Hause, haben dort ausgeräumt und zu Hause wieder eingeräumt, gewaschen...ich muss sagen, es war am Ende dann doch so das ich mich eine Stunde aufs Ohr gelegt habe weil es mir alles zuviel wurde. Jetzt ist wieder alles auf 0. Der Wagen ist geputzt und wieder mit gereinigten Sachen eingeräumt. Nun warten wir sehnsüchtig auf den Sommerurlaub, der ja nun auch nicht mehr soooo weit entfernt liegt.
Ben hatte Probleme einen ruhigen Platz für sich zu finden

 Alles in allem kann man sagen - es war ein gelungenes Wochenende, leider ohne Petrus' Einsehen, aber da hat man ja keinen Einfluss drauf. Nur wenn man bis zu den Knöcheln im Regen steht, da fragt man sich schon ob das alles noch so normal ist..
In diesem Sinne, einen schönen Dienstag euch allen!
Foto T. Braff

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