Norden Norddeich, die 3.
In 2020 ist alles anders.. Corona hält die Welt weiterhin in Atem, kaum jemand hat den Mut zu verreisen und wenn, dann im eigenen Land.
Ich persönlich finde ja, dass beim Campen die Gefahr einer Ansteckung ziemlich niedrig ist.
Solange jeder auf seiner Parzelle bleibt und man sich in den Duschhäusern an die Mundschutzpflicht und an die Abstandsregelung hält, sehe ich kein großes Ansteckungsrisiko. Natürlich sollte man Hotspots meiden, das ist klar. Wobei Hotspots in Ostfriesland zu finden wäre ja schon krass. Aber ich denke wenn sich jeder an die Regeln hält, dann ist gegen Erholung und frische Luft absolut nichts einzuwenden. Ganz im Gegenteil. Man kann sich auf dem Deich den Kopf so wunderbar freipusten lassen und einfach mal an nichts denken. Ich habe für mich beschlossen, bei der nächsten Pandemie möchte ich bitte ans Meer...
Wir entschieden uns nach 2017 und 2019 zum dritten Mal für den Norden des Landes.
Fun Fact am Rande: ich bin seit meiner Kindheit ein großer Fan von Otto Waalkes und wollte seit der Eröffnung des Otto Huus in Emden da IMMER mal hin. 30 Jahre lang habe ich es nicht geschafft, dorthin zu kommen. 30 Jahre lang hieß es Jahr für Jahr: DA fahr ich mal hin, DAS möchte ich mal sehen. Nie kam es dazu. Jetzt war ich schon 3x innerhalt kürzester Zeit da *lach* Leider finden weder mein Mann noch meine Tochter Otto witzig und so muss ich mich leider immer allein am Ottili erfreuen :-)
Der Campingplatz war schätzungsweise ca 60-70% belegt, im Allgemeinen fand ich es in der 1. Woche entspannt und angenehm. Nicht nur auf dem Platz, auch in und um Norddeich. Erst ab Freitag wurde es voller. Nicht überlaufen, aber gut besucht.
Die Bauarbeiten am Strand sind in vollem Gange, der Hundestrand derzeit leider gesperrt. Das fand unser Marley natürlich überhaupt nicht gut. Dafür gibt es nun am Strandabschnitt ab dem Haus des Gastes Betontreppen, auf denen man sitzen kann und das Meer beobachten kann. Die Treppen waren sehr begehrt bei den Gästen, aber auch da wurde meistens auf den Abstand geachtet. Im Haus des Gastes waren wir an einem Abend mal was trinken, aber es war recht voll auf der Terrasse..da wir wie gesagt solche Menschenansammlungen vermeiden, blieb es bei dem einen Besuch.
Ich persönlich finde ja, dass beim Campen die Gefahr einer Ansteckung ziemlich niedrig ist.
Solange jeder auf seiner Parzelle bleibt und man sich in den Duschhäusern an die Mundschutzpflicht und an die Abstandsregelung hält, sehe ich kein großes Ansteckungsrisiko. Natürlich sollte man Hotspots meiden, das ist klar. Wobei Hotspots in Ostfriesland zu finden wäre ja schon krass. Aber ich denke wenn sich jeder an die Regeln hält, dann ist gegen Erholung und frische Luft absolut nichts einzuwenden. Ganz im Gegenteil. Man kann sich auf dem Deich den Kopf so wunderbar freipusten lassen und einfach mal an nichts denken. Ich habe für mich beschlossen, bei der nächsten Pandemie möchte ich bitte ans Meer...
Wir entschieden uns nach 2017 und 2019 zum dritten Mal für den Norden des Landes.
Fun Fact am Rande: ich bin seit meiner Kindheit ein großer Fan von Otto Waalkes und wollte seit der Eröffnung des Otto Huus in Emden da IMMER mal hin. 30 Jahre lang habe ich es nicht geschafft, dorthin zu kommen. 30 Jahre lang hieß es Jahr für Jahr: DA fahr ich mal hin, DAS möchte ich mal sehen. Nie kam es dazu. Jetzt war ich schon 3x innerhalt kürzester Zeit da *lach* Leider finden weder mein Mann noch meine Tochter Otto witzig und so muss ich mich leider immer allein am Ottili erfreuen :-)
Der Campingplatz war schätzungsweise ca 60-70% belegt, im Allgemeinen fand ich es in der 1. Woche entspannt und angenehm. Nicht nur auf dem Platz, auch in und um Norddeich. Erst ab Freitag wurde es voller. Nicht überlaufen, aber gut besucht.
10 Tage Ostfriesland können sehr erholsam sein.. Finde ich. Leider bin ich ziemlich allein mit der Meinung. Spontan und ungeplant ist unsere Tochter am Ende doch noch mitgefahren, ihr ging es gesundheitlich nicht gut und sie wollte sich an der Seeluft erholen. Das ist auch geglückt, Gott sei Dank. Dennoch muss man sich im Klaren sein, dass Norden nicht gerade der richtige Ort für ein fast 20jähriges Mädel ist. Dank Netflix und Switch wurde aber auch ihr Urlaub abwechslungsreich. Aber das es für sie öde war, kann man sich eigentlich gut vorstellen.
Dafür wurde man dann aber auch mit traumhaft schönen Sonnenuntergängen belohnt. Fand ich ganz interessant. Tagsüber war es oft bewölkt, manchmal stürmisch, manchmal regnerisch, auch mal sonnig...es war wirklich alles dabei - Aber am Abend klärte es auf und man konnte wunderschöne Spaziergänge unternehmen und dabei die untergehende Sonne betrachten.
Unternommen haben wir diesmal gar nicht wirklich viel. In den ersten Urlaubstagen waren wir so dermaßen platt, dass wir eigentlich gar nicht vom Campingplatz weggegangen sind. Viel schlafen, viel ausruhen, viel lesen.. nur das nötigste bewegen .. das war unsere Devise. Die letzten Wochen hatten uns doch einiges abverlangt und das merkte man ganz deutlich, wieviel Kraft es uns gekostet hat. An den ersten beiden Tagen sind wir so spät aufgestanden, dass unser Duschhaus schon wieder zur Reinigung geschlossen war und wir im Nachthemd zur Mittagszeit über den Platz laufen mussten zum nächsten Duschhaus *lach* war uns aber relativ latte.
Zur Seehundstation wollten wir, da die Auffangstation Coronabedingt kurz vor dem Ruin steht. Wir wollten mit unseren Eintrittsgeldern und Spenden etwas Gutes tun.. aber es war eine kleine Katastrophe.. 50m Warteschlange..da hatte ich keinen Nerv zu. Es waren wohl noch viele andere Menschen der Meinung, dass man so eine tolle Einrichtung nicht einfach dem Ruin überlässt.
Fürs Ocean Wave haben wir bereits Donnerstags online Karten geordert, da immer nur 80 Leute gleichzeitig ins kühle Nass durften. Die Wartezeit auf den Einlass betrug 3 Tage..Corona sei Dank.
An einem Tag waren wir mal in Norden bummeln, da durften natürlich die obligatorischen Besuche im Café ten Cate und in der Buchhandlung Lesezeichen nicht fehlen. Ohne diese Besuche ist es für mich kein Urlaub in Ostfriesland. Auch im Café Remmers im Neuen Weg waren wir wieder, auch diesmal fand ich es zuckersüss in dem Laden. So ein richtig schönes Frauencafe :-)
Überhaupt haben wir im Urlaub viele Dinge erledigt, die wir zu Hause nicht geschafft haben. Fing beim Frisörbesuch meines Mann an und ging über Unterwäschekauf für mich bis hin zum Besuch beim Bettenlager aus Dänemark :-)
Sonntag war ich dann mit meinem Mann dann im Schlosspark Lütetsburg, auch ein sehr schöner Ausflug. Kind und Hund waren im Wohnwagen geblieben und genossen wahrscheinlich die Ruhe genauso wie wir :-)
Leider hatte die Damen im Parkshop offenbar keine gute Laune, sie war sehr mürrisch und ein kleines bisschen pampig. So habe ich nichts weiter dort gekauft und mir meinen Teil gedacht. Aber dafür waren die Damen im Parkcafé wirklich sehr nett und der Kakao dort ein Gaumengenuss. Die Parkanlage selber war sehr schön, nur bedingt durch die Gehbehinderung meines Mannes konnten wir natürlich nicht so wahnsinnig lange dort flanieren.
Montags stand unser 3. Hochzeitstag auf dem Programm. Nachdem es nachts sehr stürmisch war und uns das Vorzelt um die Ohren flog, waren wir erstmal bei Camping Berger in Upgant-Schott. Die kennen uns dort, da waren wir schon öfters *lach* in den 10 Tagen waren wir insgesamt 3x dort beim Campingausstatter.
Beim Sturm ist uns ist nämlich nicht nur das Vorzelt zusammengeklappt, sondern auch die Satellitenschüssel flöten gegangen. Mit unserem alten Satfinder fanden wir zum frecken kein Signal am TV. Alle Versuche scheiterten. Die Nerven lagen blank sozusagen :-) So haben wir erstmal einen neuen Satfinder gekauft und waren dann zur Feier des Tages italienisch essen. Aber leider war das kein guter Restauranttipp, denn außer der Suppe hat das Essen nicht wirklich gut geschmeckt. Schade.
Zum Abschluss waren wir dann Dienstag in Greetsiel und auch beim 3x fanden wir es dort wieder zauberhaft. So ein schönes Städtchen...
Rückblickend kann man sagen - es waren 10 ruhige, ganz ruhige Tage am Deich, die uns allen sehr gut getan haben. Viel frische Luft, viel Ruhe und Erholung..alles anders als sonst, aber ich denke damit werden wir alle noch lange leben müssen..
Bei der Abfahrt meinten Uwe und Celina beide, dass ich mir das alles noch mal gut anschauen soll, denn in der nächsten Zeit kämen wir so schnell nicht wieder. Die nächsten Urlaube möchte die Familie andernorts verbringen und mal was anderes sehen. Kann ich auch irgendwie verstehen, obwohl es mir irgendwie leid tut. Ich bin so gerne dort am Deich. Aber eines Tages bin ich bestimmt mal wieder da, da bin ich sicher.






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