Campingplatz Kehl
Meine Eltern und meine Tochter waren zum 5x in Kehl auf dem Campingplatz, nämlich immer wenn sie zur Schweiz fuhren und auf dem Rückweg nach Hause.
Auf unserer Reise in die Schweiz 2020 machten wir als auch wieder Halt dort. Diesmal war ich erstmalig mit meinem kleinen Shih Tzu Malteser Hund dabei. Ich war zuvor noch nie in der Schweiz.
Leider gerieten wir genau in die Mittagspause, so mussten wir warten bis die Rezeption wieder öffnete. Gut, unser Problem. Das Restaurant auf dem Platz sah einladend aus, so nahmen wir auf der Terrasse platz und wollten Essen und Trinken . Essen bekamen wir keins, die Küche hätte bereits geschlossen (es war 13.30h) Getränke bekamen wir dann, jedoch mit dem Hinweis, dass ja eigentlich schon geschlossen wäre und wir deshalb direkt zahlen mussten. Ich denke, die Betreiber haben ihre Gründe, dennoch bin ich verwundert, dass ein Campingrestaurant Mittagspause macht. Am Ende durften wir auf der Terrasse sitzen bleiben, jedoch war das Restaurant dann geschlossen. Okay. So weit, so gut.
Vorab sprach uns der Seniorbetreiber an und zeigte mir schon mal die Parcelle, die für uns reserviert war. Er war dabei sehr freundlich und nett. 14.30h durften wir dann in die Rezeption zur Anmeldung, dort sass offenbar der Junior . Wir wurden freundlich aufgenommen und konnten dort auch gleich die Brötchenbestellung für den nächsten Tag aufgeben. Wir fuhren auf den Platz und wurden von den Nachbarn nett empfangen.
war ja nur für 1 Nacht auf der Durchreise, also eigentlich alles kein Problem.
Neu und erstmals war allerdings mein Hund mit an Bord, und genau da war das Problem glaube ich. Zwar wurde ein Hund berechnet, nur wurde man das man das Gefühl nicht los, dass das Tier nicht willkommen ist. Man hatte sowohl von Senior als auch von Junior die Augen im Nacken. Der Hund durfte praktisch nicht auf dem Platz laufen. Das heißt, laufen schon. Nur nicht pinkeln. Das mein Hund angeleint ist , weder an Wohnwagen, noch an Zelten oder Autofelgen pinkelt, das versteht sich von selber. Wo das Problem jetzt aber war, an einem Baum zu pinkeln, wo niemand campte, das weiß ich nicht. Das man die Hinterlassenschaften entsorgt - absolut korrekt und würde ich niemals liegen lassen. Aber ich wurde 2x (einmal morgens um 6.15h!) über mehrere Meter hinweg wie ein Schulkind mit dem Zeigefinger ermahnt, wenn ich mit dem Hund über den Platz Richtung Ausgang ging, so nach dem Motto: HIER pinkelt der Köter nicht! Am nahgelegenen Park am Rhein konnte mein Hund laufen und toben und ins Wasser springen... aber bis dahin tragen kann ich das Tier nicht. Bei aller Liebe.
Ich hab für vieles Verständnis, aber das fand ich nun wirklich total daneben. Immer dieser erhobene Zeigefinger..also das war schon echt grenzwertig. Affig.
Ansonsten ist laut meiner Familie , die zuletzt 2018 in Kehl war, das Toiletten-und Duschhaus komplett neu gebaut worden. Die Toiletten waren auch super sauber und modern.
Männer und Frauen benutzen die Toiletten gemeinsam. Es gab noch seperate Urinale.
Duschen ebenfalls Frauen und Männer gemeinsam. Die Duschen waren groß, sauber und es gab genug Haken für die Kleider.
Der Spülraum war auch großzügig angelegt und sauber. Es gab Waschmaschine und Trockner.
Alles in allem war es sauber, rein und ruhig. Die Corona Vorschriften wurden überall eingehalten, egal ob im Restaurant, Rezeption, Duschhaus.. da gibt es nichts auszusetzen. Das benachbarte Schwimmbad scheint inzwischen nicht mehr betrieben zu werden, dadurch war es wirklich angenehm ruhig. Brötchendienst funktionierte reibungslos und moderate Preise.
Einzig das " Nicht Willkommen sein" meines Hundes hat unsere Freude auf Kehl getrübt und uns wirklich verärgert. Deswegen sind wir auf der Rückreise auch nicht mehr zurück gekehrt, wie es in den Vorjahren der Fall war.






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