Sommer 2022

 Inzwischen ist es nun Sommer geworden. Wir haben viel Spaß und erfreuen uns immer noch an unserem Platz an der Sonne.

Natürlich kann ich auch nicht ohne Deko sein und frickele inzwischen Dekorationen aus Treibholz, welches ich beim Kajakfahren selber gefunden habe.



Auch diese Holzpfähle habe ich beim Spazieren an der Maas gefunden. Bin dann mit dem Fahrrad zurückgefahren und habe sie zum Wohnwagen transportiert. Erst haben die Nachbarn mich ausgelacht, inzwischen finden sie meine Kreativität aber doch cool ;-)


und noch etwas hat sich geändert. Seit dem Pfingstfest 2021 an dem ich mich so unwohl fühlte wegen den Tabletten die ich nicht vertragen habe, habe ich bis zum heutigen Tage 34kg an Gewicht verloren.

Das geschieht natürlich nicht von heute auf morgen. Anfangs habe ich es selber gar nicht so bemerkt. Von Mai bis September habe ich 8kg verloren ohne mich dafür anzustrengen. Seit September 2021 treibe ich jeden Tag Sport und achte auf meine Ernährung. Das klappt mal mehr, mal weniger  :-) 

Ich laufe jedes Wochenende um den Norderplaas. Anfangs bin ich noch gewalkt, so richtig mit Stöcken und Schweißperlen auf der Stirn. Inzwischen jogge ich die Strecke und an guten Tagen schaffe ich den ganzen See in gut einer halben Stunde. Das ist wirklich großartig. Ist natürlich auch Tagesformabhängig. Manchmal brauche ich länger, manchmal muss ich wirklich schnell gehen weil ich die Joggingrunde nicht schaffe. Aber das macht nichts. Der Weg ist das Ziel. Ich muss niemandem etwas beweisen. 


An Tagen, an denen ich keine Lust habe zu laufen (und ich meine laufen, nicht schnelles gehen), kommt es vor das ich vor dem Vorzelt stehe und 1 Stunde Hulla Hoop mache. Dies ist immer besonders lustig, weil sämtliche Nachbarn kommen und es auch mal versuchen möchten. Die Verrenkungen sind manchmal wirklich lustig. Aber es macht wirklich riesig Spaß. Und noch etwas habe ich mich getraut. Ich habe mein Kajak verkauft und mir ein Stand up Paddel Board gekauft. Ich glaube niemand war darüber mehr überrascht als ich selber. Erstens hatte ich immer ein Riesenrespekt vor den Dingern und zweitens mag ich ja eigentlich nicht in Seen schwimmen. Mit Hilfe zweier super lieben Nachbarn habe ich meine Scheu überwunden und traue mich nun a) ins Wasser und b) aufs Board.Das macht so unfassbar viel Spass. Da mein SUP sich zu einem Kajak umbauen lässt, habe ich das Sit on Top verkauft und kann nun ohne lästigen, nicht mehr vorhandenen Gepäckträger das Kajak/Sup im Rucksack überall mit hinnehmen. So komme ich also auch in Buchten, in den ich sonst nie hingekommen wäre. Also alles richtig gemacht. 

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